Fächerschleifscheiben im Metallbau
Typische Anwendungen sind das Verschleifen von Schweißnähten, das Entgraten von Profilen, das Entfernen leichter Korrosion und das Angleichen von Übergängen. Da die Lamellen während der Nutzung nach und nach frisches Schleifkorn freigeben, bleibt die Schleifwirkung über einen längeren Zeitraum gleichmäßig.
Die passende Körnung auswählen
Für hohen Abtrag werden grobe Körnungen verwendet. Mittlere Körnungen eignen sich für Übergänge und allgemeine Metallbearbeitung. Feine Körnungen dienen der Vorbereitung glatter Oberflächen. Häufig ist ein mehrstufiger Aufbau sinnvoll: erst grob vorarbeiten, anschließend feiner nachschleifen.
Fächerschleifscheibe oder Schruppscheibe?
Schruppscheiben sind für besonders robusten Abtrag ausgelegt. Fächerschleifscheiben lassen sich meist angenehmer führen und erzeugen ein feineres Bild. Bei sichtbaren Flächen oder kontrollierten Übergängen ist die Fächerscheibe oft die bessere Wahl.
Werkstoff und Scheibentyp beachten
Nicht jede Fächerschleifscheibe eignet sich gleichermaßen für Stahl, Edelstahl, Aluminium oder andere Metalle. Verwenden Sie eine ausdrücklich passende Ausführung und vermeiden Sie bei Edelstahl eine Verunreinigung durch ungeeignete Schleifmittel.
Druck, Winkel und Standzeit
Mit moderatem Druck und gleichmäßiger Führung arbeiten die Lamellen effizient. Zu steiler Winkel oder übermäßiger Druck kann die Lamellen frühzeitig abnutzen und Riefen verursachen. Die zulässige Drehzahl darf nicht überschritten werden.
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